versicherungskaese

Gibt es Versicherungskäse?

Oder ist die Branche besser als Ihr Ruf?

Die Versicherungsbranche hat einen schlechten Ruf. Aber warum ist das eigentlich so? Versicherungen an sich sind doch erst einmal etwas Gutes. Es gibt Menschen beziehungsweise Firmen, die einen gegen eventuelle Schäden absichern, damit man im Schadensfall eine Entschädigung erhält und unter Umständen sogar sein ganz normales Leben weiterführen kann. Ein Beispiel dafür ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Natürlich gibt es diese Sicherheit nicht umsonst, man muss sie bezahlen. Aber das ist eigentlich selbstverständlich.

Also sind Versicherungen eigentlich nicht käse. Aber warum reden dann soviele Verbraucher von Versicherungskäse? Von wem wurden sie enttäuscht?

Sicher, wie in jeder Branche gibt es auch in der Versicherungsbranche schwarze Schafe. Denn nicht ohne Grund haben die meisten Unternehmen Compliance-Richtlinien eingeführt oder werden gesetzlich dazu gezwungen. Doch warum hat die Versicherungsbranche nun einen derart schlechten Ruf? Sowohl Versicherungsvermittler, die sogenannten Versicherungsvertreter als auch Versicherungsmakler leben vom Abschluss und Fortbestand von Versicherungsverträgen, nicht von der Beratung oder Schadenregulierung. Das sollte man sich klar machen. Wenn man das verstanden hat, weiß man, dass das Hauptinteresse des Versicherungsvertreters darin besteht, eine oder mehrere Versicherungen an den Mann zu bringen. Obwohl derVersicherungsvermittler an eine oder mehrere Gesellschaften gebunden ist, ist der Makler eigentlich unabhängig. Soweit zur Theorie. Jetzt kommt der Charakter des Versicherungsvermittlers ins Spiel. Ist er ein weißes oder schwarzes Schaf, also ein anständiger Vermittler, der wirklich das Beste für seine Kunden will, oder einer der wirklich Versicherungskäse verkauft und das Beste für sich will, nämlich die höchste Provision. Leider gibt es auch von dieser Sorte sehr viele. Also ganz viel Versicherungskäse.